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Diesem Aufgabenbereich widmet sich insbesondere der Fachausschuss Ausbildung und Schulung. Die verantwortungsvolle Tätigkeit der Jägerinnen und Jäger, die weit über die des eigentlichen Jagens hinaus geht, erfordert umfangreiche Sachkenntnisse. Diese zu vermitteln und ständig zu vervollkommnen, ist eine wichtige Aufgabe des LJVT und seiner Jägerschaften. Unterstützt wird die Weiterbildung der Jäger auch durch die Zusammenarbeit mit den Landesjagdverbänden der neuen Bundesländer in Gemeinsamkeit mit der Redaktion der Fachzeitschrift "Unsere Jagd".
Einheitliche Themenkomplexe zielen darauf ab, möglichst viele unserer Mitglieder zu erreichen, ihnen praxisorientiertes Wissen und neue Erfahrungen zu vermitteln, z. B. auf dem Gebiete des Jagdrechts und der Weidgerechtigkeit. Eine weitere Aufgage ist die Ausbildung des Jägernachwuchses. Diese erfolgt in eigens dazu von den Jägerschaften organisierten, mindestens einjährigen Ausbildungslehrgängen. Umfassend und ausgewogen werden Wildbiologie, Wildtierkunde, Jagdhundewesen, jagdliches Brauchtum, Waffenkunde und Fragen des Jagd-, Waffen, Natur- und Tierschutzrechts das notwendige Grundwissen vermittelt.

Im Rahmen der einjährigen Revierpraxis bei erfahrenen Jägern als "Lehrherren" werden die Kenntnisse vertieft.
Je Jagdjahr nehmen etwa 400 Jagdscheinanwärter an den Ausbildungslehrgängen teil. Im Durchschnitt bestehen ¾ der Prüfungsteilnehmer die Jägerprüfung. Für das Bestehen des "Grünen Abiturs" sind umfangreiche Kenntnisse und Fertigkeiten erforderlich.

Seit 1996 führt der LJVT auch Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Prüfung für Jagdaufseher durch. Für deren Durchführung und die Organisation anderer Weiterbildungsveranstaltungen kann die Landeswaldarbeitsschule in Gehren mit genutzt werden. Dazu gibt es mit der Landesforstverwaltung Thüringen eine einvernehmliche Regelung. Mit der Aus- und Weiterbildung seiner Mitglieder leistet der LJVT einen wesentlichen Beitrag zur fachlichen Qualifizierung der Jäger und ihrer Anerkennung in der Öffentlichkeit.
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