Landesjagdverband Thüringen
Startseite->Service->Anträge

Anträge

Saatgutanträge 2020

Auch im Jahr 2020 muss die Bestellung des Saatgutes bis zum 31.01.2020 abgeschlossen werden, da die Fristen für die beispielsweise im „GREENING“ umzusetzenden Maßnahmen hinsichtlich der Flächenbestellung am 31.03.2020 enden und die Landwirtschaftsbetriebe an diesen Termin gebunden sind. Somit müssen alle Anträge zur Bereitstellung von Saat- und Pflanzgut bis zum 31.01.2020 bei der Geschäftsstelle des LJVT eingereicht werden, um die Gesamtbestellung auslösen und die Ware fristgerecht ausliefern zu können. Wichtig: alle Anträge die nach dem 31.01.2020 nicht eingegangen sind, werden nicht bearbeitet und nicht gefördert! Bitte konsultieren Sie rechtzeitig Ihren Landwirt um mit ihm die Flächengrößen, Saatgutmischung/-mengen und den Agrarförderinhalt dieser Flächen abzusprechen damit ggf. die o.g. Termine eingehalten werden können.

Innerhalb des s.g. „GREENINGs“ gibt es interessante Kombinationen bzgl. der Agrarförderung für den Landwirt und auch für Sie als Jäger. Jeder landwirtschaftliche Betrieb der über 15 Hektar Ackerland bewirtschaftet unterliegt der „Greeningverpflichtung“, in denen der Betrieb 5% seiner Ackerfläche als „Ökologische Vorrangfläche“ (ÖVF) ausweisen muss. Hier besteht die Möglichkeit, dass der Betrieb ein Teil dieser 5% ÖVF durch Pufferstreifen, Waldrandstreifen, Feldrandstreifen oder gezielt angesäter Brache in Form von Blühstreifen/-flächen realisiert. So könnte das Spektrum der Blüh- und Äsungsflächen intelligent erweitert werden, in dem Sie reagieren und als Saatgutlieferant in Erscheinung treten können. Sprechen Sie deshalb Ihren landwirtschaftlichen Partner an und finden Sie gemeinsam Lösungen zur Umsetzung verschiedener Biotopmaßnahmen. Bitte beachten Sie, dass der Landwirt diese GREENING-Flächen innerhalb des Bewirtschaftungsjahres einmal „bearbeiten“ muss. Dies hätte im schlimmsten Fall zur Folge, dass die wertvolle Fläche beispielsweise zum Herbst gemulcht wird. Der Landwirt hat die Möglichkeit diesen Bearbeitungsgang auf Antrag beim Landwirtschaftsamt überjährig auszusetzen!!!

Damit die Bestellungen besser zugeordnet werden können, vermerken Sie bitte in Zeile 5 des Saatgutantrages die Form der beantragten Fläche.

Alle angebotenen Blühmischungsarten (BI.I – BV) gelten durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) als verbindlich und können ohne Bedenken auch für Greening-Maßnahmen angewandt werden. Aufgrund konstanter Lieferengpässe und hohen Produktionskosten kann die BVI nicht mehr gefördert werden. Weiterhin behält sich der LJVT vor, Einzelmengen bei Überschreitung des Gesamtfördervolumens individuell zu kürzen. Im Falle der Kürzung wird der Antragsteller telefonisch zur Absprache informiert!

Um eine Übersicht über die Thüringer Blühmischungen zu bekommen, erfolgen hier nur „Kurzinformationen“ zu den Einsatzempfehlungen (ausführliche Informationen finden Sie unter www.stiftung-lebensraum-thueringen.de oder den angegebenen Kontaktdaten).

Hinweis: Ab dem Förderjahr 2017 gelten die durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) festgelegten, neuen Fördersätze zur Saatgutförderung: 80% Förderung durch den LJVT und 20% Eigenanteil des Antragstellers!

 Wichtig: Auf KULAP-flächen darf das Saatgut nicht gefördert werden!

 

B I.I – ein- bis mehrjährige Begrünung zur Förderung von Lebensräumen einer artenreichen Feldflur, für das Niederwild, speziell Rebhuhnlebensraum und attraktiv als Bienenweide

weites Blühspektrum, Bienenweide Frühjahrssaat; insbesondere gründige Löss- und Lösslehm sowie Keuperböden, durch den Mischungsanteil von mehrjährigen Leguminosen kann diese Mischung auch mehrjährig genutzt werden, erforderlichenfalls sollte eine Nachsaat/Einsaat in den Folgejahren erfolgen. Empfohlene Saatstärke 10 kg/ha. Aussaat erst nach Frühjahrsspätfrösten.

 

B II – einjährige Begrünung Schwarzwildgemenge/ Feldhamsterschutz zur Schaffung von Wildlebensräumen, insbesondere für potentielle Feldhamsterflächen und entlang der Feld-Waldgrenze, auf Rodungsinseln sowie Wildäcker im Wald;

zur Verhütung von Wildschäden durch Schwarzwild auf angrenzenden landwirtschaftlichen Kulturflächen, gründige Löss- und Lösslehm- sowie Keuperböden, Verwitterungsböden; frische Vor- und Mittelgebirgsstandorte. Empfohlene Saatstärke 77 kg/ha. Frühjahrsansaat, Anwalzen zu empfehlen.

 

B III - überjährige bzw. zweijährige Begrünung/ Winter- und Frühjahrsäsung insbesondere zum Erosionsschutz auf stärker geneigten Flächen, in Waldkomplexen zur Verbesserung des Äsungsangebots für Rot-, Dam-, Muffel- und Rehwild und Verringerung von Verbissschäden;

auf Windbruchflächen, auf Kahlschlägen in Folge Borkenkäferbefall kann auch Waldstaudenroggen in Reinsaat breitwürfig ausgebracht werden.; Keuper- und Muschelkalkverwitterungsstandorte, auch mit Löss, geringe Standortansprüche. Empfohlene Saatstärke 58 kg/ha. Aussaat ab Mitte Mai bis September, flache Aussaat.

 

B IV - mehrjährige Begrünung/ Schalenwildlebensraum Aue und Wald zur Äsungsverbesserung für Schalenwildarten, für Uferrand von Gewässern und feuchten Auenstandorten; Frühjahrsansaat; Gräserbeimischung zur Förderung des Erosionsschutzes möglich, dann sollte die Aussaatstärke entsprechend angepasst werden. Empfohlene Saatstärke 10 kg/ha. Frühjahrsansaat, fein abgesetztes Saatbett, Anwalzen vorteilhaft. Nachsaaten ab dem 3. Standjahr zu empfehlen.

 

B V - mehrjährige Begrünung/Schalenwildlebensraum Offenland

und Trockenstandorte zur Äsungsverbesserung für Schalenwildarten, Mischung mit weitem Blühspektrum;

sommertrockene Keuper- und Muschelkalkverwitterungsstandorte, auch mit Löss sowie lehmige Sandböden; Gräserbeimischung auf erosionsgefährdeten Standorten möglich bei angepasster Saatstärke. Empfohlene Saatstärke 10 kg/ha. Frühjahrsansaat, fein abgesetztes Saatbett, Anwalzen vorteilhaft. Nachsaaten ab dem 3. Standjahr zu empfehlen.

 

*) Aussaatmenge: die jeweilige Aussaatmenge kann entsprechend den Standortbedingungen variieren; auf besseren (Acker-) Standorten sollte die empfohlene Saatmenge halbiert, bei ungünstigen Bodenverhältnissen, z.B. Holzplätze, Leitungstrassen u.a., 20% zugeschlagen werden. Diese Mischungsempfehlungen wurden gemeinsam mit der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft erarbeitet.

Wir beraten Sie gern. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit der Lebensraumverbesserung und helfen Sie mit beim kleinräumigen Biotopverbund.

 Dazu wünschen wir Weidmannsheil.

 

Alexander Weiß

 Leiter Geschäftsstelle Stiftung Lebensraum Thüringen e.V. & Obmann für Niederwild& Lebensraum Landesjagdverband Thüringen e.V.

 Geschäftsstelle:

Stiftung Lebensraum Thür. e.V.

Sömmerdaer Str. 10

99098 Erfurt-Hochstedt

Tel.:     0361/ 4900056

Fax.:    0361/ 4900057

Mob.:   0152/ 53973966

E-Mail: info@st-lebensraum.de

www.stiftung-lebensraum-thueringen.de

 

Saatgutantrag 2020

 

 

Förderung von aktiven Schweißhundeführern

Antragsberechtigt sind bestätigte Schweißhundeführer, die im Förderzeitraum vom 01.04.2019 bis 31.03.2020 mindestens 10 Einsätze nachweisen. Als Nachweis gilt die Kopie des Nachsuchenbuches oder eine gleichwertige, tabellarische Auflistung der NAchsuchen. Der Zuwendungsgeber ist berechtigt, entsprechende Kontrollen der gemachten Angaben durchzuführen.
Da die bestätigten Schweißhundeführer durch die Unteren Jagdbehörden dem Landesjagdverband Thüringen e. V. gemeldet und hier registriert werden, bedarf es keiner weiteren Nachweise.

Die Förderanträge sind aufgrund Kassenschluss bis spätestens 20.03.2020 in der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Thüringen e. V., Frans-Hals-Straße 6c, 99099 Erfurt einzureichen. Eine Übermittlung per Mail an info@ljv-thueringen.de hat ebenfalls seine Gültigkeit.

Antrag Förderung: Schweißhundeführer

Leistungsnachweis: Tabelle Nachsuchen

Förderung von jagdlich brauchbaren Hunden

Für die Vorbereitung der Jagdhunde auf die Brauchbarkeit und deren Feststellung durch die zuständige Untere Jagdbehörde erhalten Thüringer Jagdhundehalter einen Zuschuss.

Antragsberechtigt sind Jagdhundehalter, die im Förderzeitraum 01.04.2019 bis 31.03.2020 mit Ihrem Jagdhund eine Brauchbarkeitsprüfung entsprechend der Thüringer Verordnung zur Feststellung der Brauchbarkeit für Jagdhunde vom 30.04.2013 sowie der Thüringer Richtlinie zur Durchführung der Brauchbarkeit für Jagdhunde abgelegt und im Förderzeitraum die Bestätigung durch die Untere Jagdbehörde eingeholt haben. Diese ist dem Antrag beizulegen, ebenfalls das/die Prüfungszeugnis (se), welche die Prüfung(en) im genannten Förderzeitraum nachweist.

Antrag, Kopie der Bestätigung sowie Kopie des jeweiligen Prüfungszeugnisses sind bis spätestens 20.03.2020 in der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Thüringen e. V., Frans-Hals-Straße 6c, 99099 Erfurt einzureichen. Eine Übermittlung per Mail an infonoSpam@ljv-thueringen.de hat ebenfalls seine Gültigkeit.

Antrag Förderung: Jagdlich brauchbare Hunde

 

 

Förderung "Schutz der Jagdhunde und der Jagdhundeführer"

Im Rahmen der Intensivierung der Schwarzwildbejagung und des dazu erforderlichen Einsatzes brauchbarer Jagdgebrauchshunde fördert das TMIL für den Zeitraum 01.04.2019 bis 31.12.2019 für aktive Jagdgebrauchshundeführer als Anteilsfinanzierung in Höhe von 80%  in einer Gesamthöhe von 50.000 EUR die Anschaffung von Schutzkleidung für den Jagdgebrauchshundeführer und von Schutzkleidung für Jagdhunde.

 

Anerkannt und zuwendungsfähig sind Ausgaben für die Anschaffung einer Schutzbekleidung in Höhe von bis zu

·         400 EUR/Jagdhundeführer

·         400 EUR/Jagdhund,

sofern der Jagdhundeführer seine Jagdhunde in den Jahren 2018 oder 2019 zur verstärkten Schwarzwildbejagung aktiv einsetzt oder eingesetzt hat. Diesbezügliche Prüfungen behält sich die Oberste Jagdbehörde vor!

 

Zuwendungsfähig ist die Anschaffung einer Schutzkleidung (schnitt- und bissfeste Hose) für den Jagdhundeführer und Schutzkleidung (stoßgepanzerte, schnitt- und beißfeste Weste) für Jagdhunde nach Vorlage

.         Hauptwohnsitz in Thüringen

·         Eines Nachweises zur Jagdausübungsberechtigung gem. § 15 des Bundesjagdgesetzes (Kopie gültiger Jagdschein)

·         Eines Nachweises zur Jagdausübungsberechtigung gem. § 7 des ThJG in einem Jagdbezirk Thüringens (Kopie des gültigen Jagdscheines genügt) oder des Hauptwohnsitzes in Thüringen (Kopie Reisepass oder Personalausweis)

·         Eine für die Beschaffung der Schutzbekleidung in der Währung EURO ausgestellte Rechnung; die Mehrwertsteuer muss auf der Rechnung ausgewiesen sein (ein Kauf von  Privat ist ausgeschlossen); bei ausländischer Währung ist mit Tageskurs der Betrag in Euro zu vermerken; Bestell- und Rechnungsdatum müssen innerhalb des Bewilligungszeitraumes liegen. Ein Kauf von Privat ist nicht förderfähig.

·         Eine Kopie der von der Unteren Jagdbehörde für den Jagdhund festgestellten Brauchbarkeit in der Stufe C oder D (Feststellung der Brauchbarkeit gemäß Thüringer Jagdhundeverordnung)

·         Einer formlosen Bestätigung des Antragstellers, dass er an verstärkter Schwarzwildbejagung teilnimmt, diesbezüglich eine Aufwandsentschädigung –Jagd erhalten hat (entsprechend Mittelbeantragung der Jagdausübungsberechtigten bei FoA Sondershausen, welches mit der Auszahlung beauftragt ist)

·         für Mitarbeiter der Landesforstanstalt oder des Bundesforstbetriebs (Bestätigung des Forstamtsleiters, dass der Antragssteller an der verstärkten Saubejagung teilnimmt) oder

·         für bestätigte Schweißhundeführer – Bestätigung der unteren Jagdbehörde nach § 26 Verordnung zur Ausführung des Thüringer Jagdgesetzes

.     die erworbene Schutzkleidung ist bis zum 31.12.2022 für den Zuwendungszweck gebunden und darf nicht veräußert werden. Sollte die Schutzkleidung innerhalb dieser Frist nicht mehr benötigt werden (z. B. durch Tod oder Verlust des Jagdhunds, Ausscheiden als aktiver Jagdhundeführer o. ä.), ist die Schutzkleidung an den Landesjagdverband auszuhändigen.

Die Weitergabe der Fördermittel an den Antragsteller kann nur erfolgen, wenn der antragstellende Jagdhundeführer das als Anlage beigefügte Formular verwendet und die zuvor genannten Voraussetzungen erfüllt werden. Die Anträge werden dahingehend vom Landesjagdverband geprüft; unvollständige oder zu spät eingereichte Anträge können abgelehnt werden.

Antrag Förderung: Schutz der Jagdhunde und Jagdhundeführer

So erreichen Sie uns

Landesjagdverband Thüringen e. V.
Geschäftsstelle Erfurt

Montag - Donnerstag 08:00 - 16:00 Uhr
Freitag 08:00 - 12:00 Uhr

 

 

Frans-Hals-Straße 6 c
99099 Erfurt

Telefon: 0361 3731969
Telefax: 0361 3454088

infonoSpam@ljv-thueringen.de 

© Landesjagdverband Thüringen e. V. 2019 • Alle Rechte vorbehalten

Design/Programmierung MediaOnline Gotha eine Sparte der CM System GmbH